Im Februar bin ich mit Marc wieder zur Riffelseehütte in das Pitztal gefahren. Donnerstag früh anreise nach Mandarfen, pünktlich um 11:30 (Skipass halber Tag fängt an) auf der Gondel Richtung Huette. Schönes Wetter, nur kalt. Den Tag sind wir auf der Piste gefahren und sind dann Abends auf der Hütte die einzigen Gäste gewesen. Das ist uns noch nicht passiert. Der Koch meinte es gut mit uns und hat ordentlich was auf den Tisch gestellt.
Morgens sind wir dann als erste von der Hütte die Piste runter nach Mittelberg zum Gletscherexpress gefahren. Macht schon riesig spass als erster die frisch präparierte Piste zu fahren. Da ist noch kein Mensch auf der Piste, da die Lisfte noch nicht geöffnet haben. Nur kalt war es bei über minus 20°C. Da hält man auch schon mal an um im Gesicht wieder warm zu werden.
Am Gletscherexpress haben wir unseren Bergführer Aron Melmer getroffen. Felle, Pieps, Schaufel und Sonde hatten wir, Aron hat uns nur noch mit Gurten und Seilen ausgestattet, da die erste Tour über einen Glescher ging. Wir sind von der Bergstation runter zur Mittelbergbahn gefahren. Die hatte zwar geschlossen - bei minus 24°C haben die den Lift nicht aufgemacht - aber wir haben dort unsere Felle aufgezogen und sind Richtung Linker Fernerkogel aufgestiegen.
Um 9:50 ging es bei 2.705 Meter los. Dummerweise sind wir die ganze Zeit über mehr oder weniger feste Schneedecke gestiegen, da einige Tage vorher orkan-artige Winde den Schnee komplett verblasen haben. Nach 2,5h und 3 km Länge sind wir nach über 500 Höhenmeter auf 3.234 Höhenmeter am Joch angekommen. Die weiteren 45 min Aufstieg zum Gipfel haben wir uns gespart, da die Abfahrt vom Gipfel nicht wirklich mehr Spass versprach als direkt vom Joch.
Die Abfahrt ging dann 700 Höhenmeter durch das Gelände - aber mit bescheidenem Schnee. Und Eiskalt. Beim Aufstieg hat das Alcohol-Anti-Fog-Spray von Marc noch geholfen, da oben bei geschätzten - 28 °C und strammen Wind ist die Schneebrille selbst auf dem Gesicht von innen festgefroren. Auf 2.550 meter sind wir dann um 13:00 auf die "Notabfahrtpiste" gekommen und haben die nächsten 800 Höhenmeter zum Bergrestaurant auf der Piste in 12 Minuten geschafft.
Hier der Film von der Tour:
Am Nachmittag sind wir am Riffelsee vom Grubenkopf durch das Gelände zum Taschachtal gefahren. Wir haben uns recht weit oben schon links zur Piste gehalten, so dass wir ohne Steigen wieder auf die Piste bei der Taschach-Alm angekommen sind. Hier der GPS Track des Tages:
Am zweiten Tag haben wir bei ähnlich kalten Temperaturen den Aufstieg zum Mittagskogel gemacht. Los ging es von 2.890 Meter und nach 1h20min und 300 Höhenmeter sind wir auf 3.180 Meter angekommen. Oben war so ein kalter Wind, dass ich nicht mehr die Handschuhe ausgezogen habe um Photos oder ähnliches zu machen. Die Abfahrt dauerte nur 18 Minuten durch äusserst bescheidenen Schnee. Hier der Track:
Marc ist nach einer Pause mit Aron nochmal hoch, das habe ich mir bei der Kälte und schlechten Schnee gespart und statt dessen eine längere Pause gemacht.
Aber riesig Spass gemacht hat es trotz Kälte, und ein Bier nach der Tour war auf der Hüttenterrasse auch immer drin ;-)
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. Februar 2012 um 16:08 Uhr
Warth Weihnachten 2011
Geschrieben von: Peter Neuhalfen
Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 22:51 Uhr
Dieses Jahr war schon irgendwie besonders,
Wetter mäßig in jedem Fall, aber davon später mehr. Vom Skifahren her war es diesmal durchwachsen. Nachdem Edelbert ja seine Skigruppe aus Alters- und Gesundheitsgründen auf geben musste, hat uns dieses Jahr Manu geführt. Ein echter Gewinn. Ausgebildeter Bergführer der nur einen Steinwurf von Warth entfernt wohnt und sich ebenfalls super auskennt. Auch Sicherheit kommt nicht zu kurz. Wirklich anschauliche Lawinenkunde, perfekt.
Leider hat es bei David nicht so gut geklappt, weil die Skischule einfach zuwenig Gruppen in seiner Altersklasse und Können hatte. Daher bin ich weniger mit der Skigruppe und öfter mit der Familie gefahren.
Sarah hatte eine gute Skigruppe in Ihrem Alter gefunden und es hat Ihr richtig spass in der Gruppe gemacht. Abgesehen dann wenn das Wetter wirklich schlecht war ...... Da sind wir ja nun beim Wetter Thema.
Nicht nur das es schneite, das ist ja super schön .. aber es gab Regen auf Silvester. Strömenden Regen, hab ich so noch nicht gesehen. Das Photo vom 1. Januar zeigt die Rinnsäle, die sich das Wasser auf dem Schnee gesucht hat um ab zu laufen. Krass !
Aber nach dem Regen kam der Schnee ... und zwar gewaltig. Hier ein paar Bilder.
Am Freitag morgen, nachdem der Wetterbericht ziemlich schlechtes Wetter vorhersagte, wollten wir dem Samstagrück-Stau entgehen und schon losfahren. Pech gehabt. Der Pass war in beiden Richtungen zu und wir hatten Glück das am Samstag um 10:00 der Pass geöffnet wurde. Dummerweise nur nach Bregenz, so dass wir auch noch 1,5 h vorfreude auf den Pfändertunnel hatten :-(
Für die Skigruppenteilnehmer auch ein Extended Video und den Track vom Tag in Lech. Ist ganz nett das man von Google Maps direkt nach Earth wechseln kann um die Berge dann 3-Dimensional sehen zu können. Der Track beginnt leider erst nachdem wir über das Wartherhorn nach Lech abgefahren sind und ich an der Bushaltestelle in Lech den Tracker eingeschaltet habe.
Durch das Tief sind wir leider nicht zum Whalewatching gekommen, aber wenigsten haben wir wieder den weltbesten aTun bei Pescadaria in Tarifa essen können ;-)
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. Januar 2012 um 08:39 Uhr
Mopped Tour Rheinbach
Geschrieben von: Peter Neuhalfen
Samstag, den 08. Oktober 2011 um 13:36 Uhr
Im September bin ich mit Tommy und seinen Jungs ein langes Wochenende Mopped gefahren. Über das Bergische und den Westerwald ging es nach Ober-Rheinbach am Rhein. Von dort aus sind wir eine Rundtour durch den Taunus gefahren -Auf Schinderhannes Spuren. Die Strecke von Bacharach hoch nach Rheinböllen - Rheingoldstrasse - ist einfach gigantisch. Nur zu Empfehlen.
Hier ein Video von der Tour
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 19:29 Uhr
Carcans 2011
Geschrieben von: Peter Neuhalfen
Sonntag, den 11. September 2011 um 17:32 Uhr
Diesen Sommer sind wir nach gefühlten 20 Jahren mal wieder an die Atlantikküste von Frankreich, in der Höhe von Bordeaux gefahren. Wir haben uns ein Ferienhaus direkt am Strand gemietet. Nur noch die Dünen haben uns vom Meer getrennt. Das Haus war ganz OK, zweckmäßig - aber vor allem sauber und auch gut sauber zu halten.
Wir hatten uns Carcans-Plage ausgesucht, weil dort auch Summersurf(fb) eine deutsche Surfschule ist. Die sind zwar auf dem Campingplatz und bieten ein Surfcamp incl. Übernachten an, aber die bieten Ihren Surfkurs auch für Leute an die nicht zelten wollen.
Die erste Woche haben wir den Surfkurs gemacht und sind vom Campingplatz mit den Brettern zum Strand an eine schöne Sandbank gegangen. Wie man an dem Track sieht. Leider hat meine Gopro-Kamera wegen "Beschlagen" Probleme gemacht und ich habe leider keine Filme vom surfen.
Beim Bodyboarden hat es irrgendwie besser geklappt. Hier der Film:
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. September 2011 um 21:33 Uhr